Wir sind Teil des lokalen Netzwerkes KidS – Kinderrechte in der Stadt
https://halle.de/leben-in-halle/kinder-und-jugend/kinderrechte/kids-kinderrechte-in-der-stadt
Am 28. August 2023 hat sich unter Koordinierung durch den Kinder- und Jugendbeauftragten der Stadt Halle (Saale) ein lokales Netzwerk gegründet, welches die Kinderrechte stärken und ihre Verwirklichung bzw. Umsetzung voranbringen möchte.
Gründungsmitglieder sind Vertreterinnen und Vertreter zahlreicher Organisationen und Institutionen. Neben verschiedenen Fachakteuren der Stadtverwaltung Halle (Saale) sind die Erste Kreativitätsschule, der Deutsche Kinderschutzbund, die UNICEF-Arbeitsgruppe Halle, die terre des hommes-Gruppe Halle, das Ambulante Kinder- und Jugendhospiz, der Eigenbetrieb Kita mit der Fach- und Prozessbegleitung, die Werkstatt für K!taQualität, der Grundschulverband Sachsen-Anhalt, die Hallesche Jugendwerkstatt, die Freiwilligenagentur Halle-Saalkreis, die Kita Heide-Süd sowie die Bühnen Halle mit der Kinderstadt zu nennen. Darüber hinaus werden zukünftig auch Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Justiz eingebunden.
Ziele des Netzwerkes sind das Ausloten von Synergien, der regelmäßige Fachaustausch, das Organisieren bzw. Ermöglichen von Projekten und Veranstaltungen und letztendlich das stetige Bekanntmachen der Kinderrechte in der Stadt Halle (Saale).
Wir sind Teil des Aktionsbündnis Schulsozialarbeit
https://www.aktionsbuendnis-schulsozialarbeit.de/
Das Bündnis
Um die Schulsozialarbeit in Sachsen-Anhalt zu verankern, haben wir – der Landeselternrat Sachsen-Anhalt, die IHK Magdeburg, die IHK Halle-Dessau, die Handwerkskammer Magdeburg, die Handwerkskammer Halle (Saale), die GEW LSA, der Kinder und Jugendring, der Grundschulverband, der Landesschülerrat, die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege, der Sekundarschullehrerverband Sachsen-Anhalt und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung – uns zusammengeschlossen.
Als Aktionsbündnis machen wir uns stark und setzen uns gemeinsam dafür ein, Schulsozialarbeit in Sachsen-Anhalt langfristig, nachhaltig und flächendeckend zu sichern.
Um diese Aufgabe zu meistern, braucht es eine gesamtgesellschaftliche Initiative und Ihre Unterstützung und aktive Mitgestaltung.
Gemeinsam fordern wir die Landesregierung auf, ihren Beitrag für eine gerechte und soziale Zukunft von Kindern und Jugendlichen im Land Sachsen-Anhalt zu leisten. Damit setzen wir ein öffentliches Signal.
Denn wir sind uns einig: Schulsozialarbeit ist unverzichtbar und muss verstetigt und ausgebaut werden.
Die gemeinsamen Forderungen
Schulsozialarbeit und die dazu gehörigen regionalen Netzwerkstellen für Schulerfolg sind seit vielen Jahren im schulischen Leben in Sachsen-Anhalt unverzichtbar. Die Bedarfe an sozialpädagogischen Angeboten an Schulen steigen kontinuierlich. Damit alle Kinder und Jugendlichen, ihre Eltern und Lehrerinnen und Lehrer verlässlich begleitet und unterstützt werden können, ist es notwendig, Schulsozialarbeit fest zu verankern und weiter auszubauen. Das schafft Planungssicherheit und Zukunftsperspektiven. Von der Landesregierung fordern wir deshalb ein klares Bekenntnis und umgehende Maßnahmen zur Verankerung der Schulsozialarbeit:
Der Landtag muss im Finanzhaushalt eine dauerhafte und gesicherte Vorsorge treffen, um eine flächendeckende Versorgung aller Schulen mit Schulsozialarbeit und den Erhalt der regionalen Netzwerkstellen für Schulerfolg zu gewährleisten!
Die bestehenden Schulsozialarbeitsprojekte und die regionalen Netzwerkstellen für Schulerfolg müssen bedingungslos weitergeführt werden!
Die Landesregierung wird aufgefordert, sich mit unseren Mitgliedern und ExpertInnen zusammenzusetzten, um umgehend ein Konzept zur nachhaltigen Verankerung der Schulsozialarbeit in Sachsen-Anhalt zu erarbeiten!
